• Delegation des DIN zu Gast bei der GZI

    Copyright Christian Kruppa 2015

    Gut ein Jahr, nachdem GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING mit dem DIN-INNOVATIONSPREIS 2014 ausgezeichnet worden ist, besuchte eine Delegation des DIN, der Vorsitzende des Vorstandes Dr. Torsten Bahke, der Leiter Kommunikation Herr Ahle, der Geschäftsführer Normenausschuss Materialprüfung Herr Seibicke und der Projektmanager Normenausschuss Materialprüfung Herr Anik, die GZI in ihren Geschäftsräumen in Berlin-Zehlendorf. Dort ließen sie sich die aktuellen Produktentwicklungen der GZI vorführen und über die zukünftigen Ziele des Unternehmens informieren.

    Die GZI entwickelt weiterhin neue Prüfmethoden für faserverstärkte Kunststoffe. Oftmals steht nach einer erfolgreichen Markeinführung die Standardisierung gemeinsam mit dem DIN an. Als Referenz dient dabei die DIN SPEC 4885: Nach einer Bearbeitungszeit von nur sechs Wochen ist im Januar 2014 die Spezifikation des innovativen Prüfverfahrens „Faserverstärkte Kunststoffe – Schubversuch mittels Schubrahmen zur Ermittlung der Schubspannungs-/Schubverformungskurve und des Schubmoduls in der Lagenebene” veröffentlicht worden. Die Grundlage des innovativen Schubprüfsystems bildet ein Schubrahmen, dessen Technologie, entwickelt unter der Regie von Prof. Volker Trappe, die beiden Gründer und Geschäftsführer aus ihrer früheren Tätigkeit bei der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung im Rahmen eines Wissenstranfers übernommen, verbessert und in die industrielle Anwendung überführt haben.

    Der Besuch des DIN bei der GZI hebt die wohlwollende Zusammenarbeit beider Partner hervor. Der DIN-Ausschuss begreift sich nicht nur als Genehmigungsinstanz, sondern steht einem Unternehmen auch mit Rat und Tat zur Seite. Mit dem noch jungen Produkt “DIN SPEC” hat der DIN eine Spezifikation geschaffen, die sich besonders für Neuentwicklungen eignet und somit Unternehmen wie die GZI adressiert, die ständig Verbesserungen vorhandener oder Entwicklungen neuer Prüfverfahren betreibt. Durch eine verkürzte Prozedurdauer steht die standardisierte Prüfmethode sehr viel schneller zur Verfügung, wodurch die Effektivität eines Wissenstransfers nachhaltig gesteigert wird.

    Die hohe Qualität der Prüfungen bei der GZI hat sich inzwischen herumgesprochen: Die Auftraggeber der ersten Stunde zählen weiterhin zum Kundenkreis, und viele weitere sind aus neuen Branchen hinzugekommen. Außerdem werden die Tätigkeitsfelder kontinuierlich ausgeweitet. Die Zeichen bei der GZI stehen deshalb auf Expansion: Der Umzug in größere Geschäftsräume (unter derselben Adresse) steht unmittelbar bevor, und das Team ist um zwei weitere festangestellte Mitarbeiter erweitert worden.

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