Bild: Oliver Walterscheid

GRASSE ZUR COMPOSITE erhält für die Überführung des Schubprüfverfahrens in die anwendungsorientierte Praxis den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2014.

Werden Materialkennwerte für technische Produkte oder Einrichtungen nicht korrekt bzw. nicht ausreichend präzise ermittelt, können unsachgemäßer Materialeinsatz oder schwerwiegende Unfälle die Folge sein. Mit dem neu entwickelten Schubprüfverfahren zur Bestimmung von Materialkennwerten an faserverstärkten Kunststoffen (Composite Testing) wie z.B. Carbon ist eine qualitativ sehr hochwertige und reproduzierbare Messung der Schubeigenschaften möglich. Die GZI hat das Verfahren für den Einsatz in der Industrie weiterentwickelt und gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) standardisiert. Das Unternehmen bietet seinen Kunden das Schubprüfsystem GZ S-80 zum Kauf an oder führt die Materialprüfung als Dienstleistung im firmeneigenen spezialisierten Prüflabor durch. Viele Kunden wie beispielsweise BASF oder BMW nutzen das Verfahren bereits heute für die Entwicklung neuer Werkstoffe bzw. für die Qualitätssicherung in der Fertigung neuer Automobile wie dem BMW i3 oder BMW i8.

Die GZI dankt allen Mitarbeitern und Mitstreitern, die dazu beigetragen haben und auch weiterhin beitragen, das innovative Schubprüfverfahren als Industriestandard zu etablieren. Weiterhin ist die GZI der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zu großem Dank verpflichtet, bei der unter der Federführung von Prof. Dr.-Ing. Volker Trappe das Verfahren entwickelt wurde. Darüber hinaus dankt die GZI der Jury unter der Leitung von Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann für die Verleihung des Innovationspreises 2014.


Weitere Informationen

Innovationspreis Berlin Brandenburg

Tagesspiegel

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Freie Universität Berlin


Grasse Zur Composite Tesing ist für die Überführung des Schubprüfverfahrens in die anwendungsorientierte Praxis für den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2014 nominiert worden. Dies ist nach der Verleihung des DIN-Innovationspreises 2014 eine weitere Auszeichnung für dieses innovative Verfahren zur exakteren Ermittlung der mechanischen Eigenschaften von Composite-Werkstoffen.

Die Förderung, Präsentation und Würdigung zukunfts- und marktfähiger Entwicklungen von Start ups oder Spin Offs, von Gründern und Gründerinnen, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen ist das Ziel des Innovationspreises der Hauptstadtregion. Mit der Etablierung der gemeinsamen Innovationsstrategie der beiden Länder fokussiert der Wettbewerb um die Innovationspreise zunehmend auf die mit der Strategie definierten Cluster und Querschnittsthemen, spricht aber auch engagierte Innovatoren und Innovatorinnen in einer großen Breite an, um möglichst vielfältige Entwicklungspotenziale zu stimulieren.

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg 2014 wird am 05.12.2014 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Max-Delbrück Communication Center (MDC.C) auf dem Campus Berlin Buch vergeben.

Sehen Sie hier, was die Presse über die Nominierung zum Innovationspreis Berlin Brandenburg 2014 berichtet:

Der Tagesspiegel

Berliner Morgenpost

rbb-online


GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING hat einen erfolgreichen Messeauftritt auf der Composites Europe 2014 in Düsseldorf absolviert.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts stand die Wechselbiegevorrichtung GZ B-50, die für die statische und dynamische Charakterisierung der Biegeeigenschaften von faserverstärkten Kunststoffen geeignet ist. Die Prüfvorrichtung wird für die Prüfung an kurz-, lang- und endlosfaserverstärkten Kunststoffen eingesetzt und kommt für unidirektionale Lagen und/oder Gewebe sowie Sandwich-Laminat zum Einsatz.

Wieder einmal hat die auf faserverstärkte Kunststoffe spezialisierte Messe die kleinen und großen Player der Branche zusammengeführt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2015 in Stuttgart!


GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING stellt wieder aus, auf der wichtigsten Messe für Composites in Deutschland und darüber hinaus! Die Composites Europe ist die modernste und innovativste Messe im Composites-Markt. Sie zeigt Materiallösungen, Leichtbaukonzepte und neueste Produktions- und Automatisierungslösungen zur Bewältigung Ihrer Konstruktions-Herausforderungen der Zukunft – für alle Anwendungsindustrien von Bau und Konstruktion über Windenergie bis zu Automotive sowie Luft- und Raumfahrt. In acht Jahren hat sich die Messe als internationaler Treffpunkt und Netzwerkplattform für die gesamte Branche etabliert und ist eine der wichtigsten Branchenveranstaltungen in Europa.

GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING entwickelt neue Prüfsysteme zur Materialprüfung von faserverstärkten Kunststoffen (Composite Testing) und betreibt am Unternehmenssitz in Berlin ein innovatives Prüflabor für die Materialprüfung als Dienstleistung. Die Prüfsysteme werden für die industrielle Forschung und Entwicklung, zur Validierung von FEM-Simulationen und zur Qualitätssicherung in der Fertigung eingesetzt.

Erstmals wird auf der COMPOSITES EUROPE 2014 die neue Wechsel-Biegevorrichtung GZ B-50 vorgestellt. Diese Prüfvorrichtung eignet sich für statische und dynamische 3-Punkt- und 4-Punkt-Biegeversuche an faserverstärkten Kunststoffen. Mit dieser neuartigen Wechsel-Biegevorrichtung lassen sich beispielsweise Sandwich-Materialien auf interlaminaren Schub untersuchen.

Neben den Vorrichtungen zur Materialprüfung bietet GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING einen kompletten Service rund um die Prüfung von GFK und CFK an. Die Prüfungen werden im hauseigenen, innovativen Materialprüflabor durchgeführt. Gemeinsam mit den Auftraggebern werden die Wünsche und Anforderungen an die Ermittlung der Materialkennwerte spezifiziert. Dabei profitiert der Auftraggeber von einem kompletten Prüfprozess aus einer Hand.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf die Gespräche zu Materialprüfungen von faserverstärkten Kunststoffen auf unserem Messestand in Halle 8b / Stand 44b!


Ein kurzer Bericht des Bundeswirtschaftministeriums (BMWI), der von GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING als Ausgründung aus der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) berichtet. Wir freuen uns darüber!


Innovation hängt eng mit erfolgreichem Wissenstransfer zusammen. Das DIN hat am 8. April auf der Hannover Messe die GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING mit dem INNOVATIONSPREIS 2014 für die Überführung ihres innovativen Verfahrens zur Schubprüfung an Faserverbundwerkstoffen in die anwendungsorientierte Praxis ausgezeichnet.

Die bisherigen Prüfverfahren für Faserverbundwerkstoffe sind häufig für die besonderen Anforderungen der neuen Werkstoffe nur bedingt geeignet. Das gilt insbesondere für die Bestimmung der Schubeigenschaften. Bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist ein erster Prototyps des Schubrahmens unter Initiierung von Dr.-Ing. Volker Trappe entstanden. Da es für einen solchen Schubrahmen Nachfragen aus der Industrie gab, wurde das Verfahren zu einem Schubprüfsystem weiterentwickelt und für den industriellen Einsatz optimiert. Mit der Dokumentation des Verfahrens in der DIN SPEC 4885 konnten die Bekanntheit und die Akzeptanz der Schubkennwertermittlung mittels Schubrahmen signifikant gesteigert werden.

Auch der DIN und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) berichten in eigenen Pressemitteilungen von der Auszeichnung an GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING.

 


Die DIN SPEC 4885:2014-01 „Faserverstärkte Kunststoffe – Schubversuch mittels Schubrahmen zur Ermittlung der Schubspannungs-/Schubverformungskurve und des Schubmoduls in der Lagenebene“ legt eine neuartige Prüfung von faserverstärkten Kunststoffen für den Leichtbau fest.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach faserverstärkten Kunststoffen werden vermehrt Normen und Spezifikationen benötigt, die den speziellen Eigenschaften dieser Werkstoffe gerecht werden. Die DIN SPEC 4885 legt ein Verfahren zur Bestimmung der Schubeigenschaften von FVK fest. Das innovative Prüfverfahren zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es schnell durchführbar ist und sehr präzise Messwerte mit geringer Streuung liefert.

Das Prüfverfahren, das der DIN SPEC 4885 zugrunde liegt, entwickelte und validierte die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING (GZI) mbH hat das Verfahren der BAM weiterentwickelt, kommerziell verfügbar gemacht und das DIN SPEC-Projekt initiiert.

An der Erarbeitung der DIN SPEC waren die Unternehmen BMW Group und BASF SE sowie der Industrieverbund Carbon Composites e. V. (CCeV) beteiligt. Die Gesamtlaufzeit des Projektes betrug von der ersten Kontaktaufnahme der GZI mit dem DIN über die Gewinnung weiterer Projektpartner bis zur Veröffentlichung des Dokumentes nur sechs Monate, wobei die Erarbeitung des Dokuments lediglich sechs Wochen ausmachte. Das Prüfverfahren aus der DIN SPEC 4885 wird von der BMW Group bei der Entwicklung von Strukturbauteilen – insbesondere CFK – verwendet, aus dem die Fahrgastzellen des vollelektrischen BMW i3 und des Plug-in-Hybrid-Sportwagens BMW i8 bestehen. Die BASF SE wendet das in der DIN SPEC 4885 beschriebene Verfahren für die Entwicklung und Prüfung von Werkstoffen für den automobilen Leichtbau an. Der CCeV ist ein Industrieverbund im Bereich Carbonfaser- und Faserverbundtechnologie und Träger des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Spitzenclusters MAI Carbon im Städtedreieck München-Augsburg-Ingolstadt. Das Prüfverfahren der DIN SPEC 4885 findet Anwendung bei den Projektpartnern von MAI Carbon in der Forschung und Entwicklung von innovativen CFK-Werkstoffen.

Die DIN SPEC 4885:2014-01 ist beim Beuth Verlag erhältlich.


GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING setzt eine junge Tradition fort, zum Jahresende Menschen in ärmeren Regionen dieser Welt unter die Arme zu greifen.

Nachdem 2012 erstmalig ein Projekt in Peru unterstützt wurde, erfolgt 2013 ein Beitrag zu einem von SRAM (weltgrößter Hersteller von Fahrradkomponenten) initiierten Projekt, bei dem Fahrräder als Transportmittel gestifetet werden:

Mobilizing People

Together we can mobilize thousands of entrepreneurs, healthcare workers and students by providing life-changing transportation that will help them to feed their families, build their businesses, treat the sick, finish school, follow their dreams and change their world.

Helfen auch Sie Menschen in Not!


GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING hat einen erfolgreichen Messeauftritt bei der Composites Europe 2013 in Stuttgart absolviert.

Wieder einmal hat diese auf faserverstärkte Kunststoffe spezialisierte Messe ihren Ruf als Branchentreffpunkt in Deutschland gestärkt. Wie im vergangenen Jahr war auch dieses Jahr Highlight des Messeauftritts das Schubprüfsystem GZ S-80. Potentiellen Auftraggebern konnten im persönlichen Gespräch eindrucksvoll das Verfahren, die Wettbewerbsvorteile und die anstehende Normung zum Industriestandard erläutert werden.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Düsseldorf!


GRASSE ZUR COMPOSITE TESTING ist wieder dabei, bei der wichtigsten Messe im Bereich Composite in Deutschland und darüber hinaus: Auf der Messe Composite Europe treffen internationale Forscher, Entwickler und Entscheider auf Anwender der Composites-Branche. Deren Schlüsseltechnologien sowie Anwendungen stehen im Fokus: Automotive, Aerospace, Leichtbau, Windenergie und weitere. Vom 17. bis 19. September 2013 zeigt die Composites Europe in Stuttgart die gesamte Prozesskette von Verbundwerkstoffen – vom Rohmaterial über Halbzeuge und die Verarbeitung bis hin zu neuesten Technologien, Maschinen und Services.

Die GZI entwickelt und vertreibt neuartige Prüfsysteme zur Charakterisierung und Messung von Faserverbundwerkstoffen. Diese Prüfsysteme werden für die industrielle Forschung und Entwicklung, zur Bestimmung der optimalen Dimensionierung von Bauteilen, zur Qualitätssicherung in der Fertigung sowie in der Wareneingangskontrolle eingesetzt.

Zur Bestimmung der Faser-Matrix-Anbindung und der Schubkennwerte von GFK und CFK setzt die GZI das Schubprüfsystem GZ S-80 ein. Dieses stellt eine stark verbesserte Prüfmethode im Vergleich zu den entsprechenden Normen ASTM und DIN EN ISO dar.

Neben den Produkten zur Materialprüfung bietet die Grasse Zur Ingenieurgesellschaft einen kompletten Service rund um die Prüfung von GFK und CFK an. Gemeinsam mit den Auftraggebern werden die Wünsche und Anforderungen an die Ermittlung der Materialkennwerte spezifiziert. Dabei profitiert der Auftraggeber von einem kompletten Prüfprozess aus einer Hand.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf die Diskussion zu Schubprüfungen von FVW auf unserem Stand in Halle 6 / Stand G17.