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Neue Trommelschäl-Prüfvorrichtung GZ D-25
Für die Ermittlung des Widerstands von Kernverbunden gegen abschälende, senkrecht zur Deckschicht angreifende Kräfte nach DIN 53295 o.ä. wird eine Trommelschäl-Prüfvorrichtung verwendet. Diese Prüfvorrichtung ist bei Kernverbunden anwendbar, deren Deckschicht sich beim Versuch um die Trommel wickeln lässt. Der nicht aufgewickelte Teil des Kernverbundes (Kern und zweite Deckschicht) muß dabei ausreichend biegesteif sein. Die Trommelschäl-Prüfvorrichtung kann in allen gängigen Universalprüfmaschinen eingesetzt werden.
Bei der Prüfung wird die Deckschicht eines Kernverbund-Probekörpers mit konstantem Radius vom Kern abgeschält und auf eine zylindrische Trommel aufgewickelt. Die Kräfte beim Abschälen werden vom Schälanfang bis Schälende gemessen und registriert. Dazu wird der Probekörper mit einem freien Ende an der Trommel befestigt, und das andere Ende wird in den oberen Probenhalter der Universalprüfmaschine eingespannt.
Nach Aufbringen einer Vorspannkraft erfolgt der Schälvorgang mit einer Geschwindigkeit von 25 mm/min. Die zum Schälen erforderliche Kraft wird in einem Kraft-Längenänderungs-Diagramm (Schäl-Diagramm) aufgezeichnet, das zur Auswertung herangezogen wird. Zum Bestimmen der mittleren Zugkraft werden dabei nur die Kräfte berücksichtigt, die im mittleren Bereich der Probekörperlänge gemessen wurden. Die ersten und letzten 10 Prozent der Diagrammlänge dürfen zum Auswerten nicht herangezogen werden.



