Composite News

JEC Composites Connect am 01.+02. Juni 2021

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte präsentiert sich die weltweit erfolgreichste Messe für Composites und Faser-Kunststoff-Verbunde JEC Paris als Online-Event. Aufgrund der weiterhin bestehenden Covid-19-Pandemie findet das erfolgreiche Format als Digitalmesse statt. Dabei bleibt die JEC Composites Connect ein Online-Treffpunkt für die gesamte Composites-Community. Diese erste JEC Composites Connect funktioniert wie eine herkömmliche Messe: Mit digitalen Messeständen, einem Konferenzprogramm, Networking-Bereichen und dem JEC Group Innovation Programm.

Grasse Zur Composite Testing nimmt an diesem Online-Event teil und präsentiert alle Neuigkeiten rund um die Prüfung von faserverstärkten Kunststoffen. Daneben steht die bewährte US-Plus-Technologie für die berührungslose Prozesskontrolle im Mittelpunkt der Ausstellung. Buchen Sie noch heute einen persönlichen Termin und treten Sie mit uns in Kontakt. Die Teilnahme an der Digitalmesse ist kostenlos.

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LOX-Prüfstand für Raketentreibstofftanks

Gemeinsam mit MT Aerospace hat Grasse Zur Composite Testing einen Prüfstand für LOX-Tests („liquid oxygen“) entwickelt. Das Hauptziel des Phoebus-Projekts ist es, die Nutzlastleistung der Trägerrakete um mehr als zwei Tonnen zu erhöhen, indem die Masse der Oberstufe durch ein neues Design und leichtere Materialien reduziert wird. Gleichzeitig sollen mit Phoebus auch die Produktionskosten gesenkt werden.

Kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) ermöglichen neue Architekturen und Funktionskombinationen, die mit metallischen Werkstoffen nicht möglich sind. CFK ist leicht und sieht dunkel aus und wird für die kryogenen Treibstofftanks sowie die Primär- und Sekundärstrukturen von Phoebus verwendet, daher auch der Name „schwarze“ Oberstufe. Darüber hinaus ermöglicht ihr Herstellungsprozess ein integriertes Layout, das zu einer geringeren Anzahl von Teilen führt als eine vergleichbare metallische Konfiguration, wodurch die Produktions- und Montagekosten gesenkt werden.

Mit Hilfe des von Grasse Zur Composite Testing entwickelten Prüfstands werden die CFK-Tanks auf ca. -180 °C abgekühlt. Über eine vollständig fernbedienbare Steuerung erfolgt eine Beaufschlagung mit einem Innendruck. Vier voneinander unabhängig geschaltete Schlagpendel realisieren die Einbringung von Impacts auf die obere und untere Endkappe des Tanks (sog. „Boss“). Die Versuche, die auf einem Freiversuchsgelände in Niedersachsen durchgeführt wurden, zeigen, dass der leichte, kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff stark genug ist, um Metall in den Strukturen der Raketenoberstufe zu ersetzen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in Europa für die Entwicklung eines Prototyps einer hochoptimierten „schwarzen“ Oberstufe, genannt Phoebus, einer gemeinsamen Initiative von MT Aerospace und ArianeGroup, die durch das Future Launchers Preparatory Programme der European Space Agency – ESA finanziert wird.

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Weihnachten 2020

Ein turbulentes und wechselhaftes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Dieses Jahr wird für viele von uns in besonderer Erinnerung bleiben, sei es aufgrund persönlicher Entbehrungen, der Sorge vor einer ungewissen Zukunft oder auch wegen der vielen Stunden im Homeoffice. Das gesamte Team von Grasse Zur Composite Testing möchte sich bei seinen Auftraggebern und Partnern für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen Ihnen für die letzten Tage im Jahr 2020 einen erfolgreichen Endspurt und für das neue Jahr alles Gute.

In diesem Jahr beginnen unsere Betriebsferien ab dem 23.12.2020. Im neuen Jahr erreichen Sie uns wieder ab dem 04.01.2021. Und wie immer gilt: Bei allen Fragen rund um die Prüfung von Kunststoffen und Composites stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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Berührungslose Prozesskontrolle im Impuls-Echo-Verfahren

Grasse Zur Composite Testing entwickelt gemeinsam mit dem DLR e.V. im Rahmen eines vom BMWi geförderten ZIM-Forschungsprojektes eine berührungslose Prozesskontrolle im Impuls-Echo-Verfahren. Durch die zunehmende Vernetzung von Steuerungs- und Anlagensystemen ist die Echtzeit-Information der Aushärtung bei der Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen von immer größerem Interesse.

Bereits seit ca. zwanzig Jahren ist die berührungslose Prozesskontrolle GZ US-Plus® erfolgreich im Markt vertreten. Gegenüber konkurrierenden Verfahren wie die di-elektrische Analyse (DEA) hat sie den Vorteil, berührungslos messen zu können. Dabei sendet das ultraschall-basierte System über einen Piezo-Sensor Schallwellen aus, die ein zweiter Sensor empfängt. Eine Rechnereinheit berechnet aus der Laufzeit den Aushärteverlauf. Diese Methode der Prozesskontrolle ist insbesondere für die Luftfahrtindustrie von Bedeutung, da keine Durchgangsbohrungen in die Formen eingebracht werden müssen und somit die aufwendig bearbeiteten Oberflächen der geschlossenen Formen nicht beschädigt werden.

Die Grenzen der bisherigen Referenz-Technologie werden bei Rotorblättern von Windenergieanlagen deutlich. Diese Bauteile werden in sog. Open-mold-Bauweise gefertigt und sind heutzutage bis zu 80 m lang. Unter den oftmals rauen Produktionsbedingungen ist es nicht möglich, mittels zweier Sensoren (Sender und Empfänger) die Aushärtung in Durchschallung zu messen. Die Praxis zeigt, daß nur eine fest installierte Sensorik, die die Arbeitsabläufe in der Fertigung nicht behindert, sondern unterstützt, in der Produktion umsetzbar ist.

Aus diesem Grund wurde die Entwicklung von OPtimus® angestoßen, bei der die Aushärtekontrolle mittels gekoppelter Sender-Empfänger-Einheit im Impuls-Echo-Verfahren realisiert wird. Bei dieser Technologie entfällt ein zweiter Sensor, weshalb die Sensorik dauerhaft in der Form integriert verbleiben kann. Dadurch ist sowohl eine enorme Effizienzsteigerung bei der Aushärtung als auch eine Sicherstellung der Vernetzung im Rahmen der QS möglich. Eine Fließfrontenerkennung ist ebenfalls Stand der aktuellen Entwicklung, die voraussichtlich 2022 marktreif sein wird.



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Prüfverfahren zur Ermittlung der intralaminaren Schubeigenschaften von FKV

In Kooperation mit Composites United e.V. fand am 19. Mai 2020 das Webinar „Prüfverfahren zur Ermittlung der intralaminaren Schubeigenschaften von Faser-Kunststoff-Verbunden“ statt. Darin geht Herr Dr. Fabian Grasse im Detail auf die Charakterisierung der Schubeigenschaften von FKV ein.

Für die Ermittlung der intralaminaren Schubeigenschaften von FKV haben sich verschiedene Prüfverfahren etabliert. Diese unterscheiden sich in der Geometrie der Probekörper und der Art der Krafteinleitung, wodurch verschiedene Prüfvorrichtungen zum Einsatz kommen. Das Webinar stellt die am weitesten verbreiteten Normen zur Schubkennwertermittlung (DIN EN ISO 14129, DIN EN ISO 20337, ASTM D5379 und ASTM D7078) vor und geht detailliert auf die verschiedenen Vor- und Nachteile der jeweiligen Prüfverfahren ein.

Link zum Webinar



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DMS-Anschlussbox GZ DMS-2/3 zur Prüfung mittels Dehnungsmeßstreifen

Die DMS-Anschlussbox GZ DMS-2/3 kommt bei der Verwendung von Universalprüfmaschinen zum Einsatz. Sie dienst dazu, den Dehnungsmeßstreifen (DMS) des Probekörpers mit der Prüfmaschine zu verbinden. Dafür ist eine sogenannte Wheatstonesche Messbrücke erforderlich, um die kleinen ohmschen Widerstandsänderungen zu erfassen, die bei Dehnungen des Probekörpers lokal im Dehnungsmeßstreifen auftreten. In der Universalprüfmaschine werden diese Widerstandsänderungen in Dehnungen umgerechnet.

Die DMS-Anschlussbox GZ DMS-2/3 zeichnet sich durch ein universelles und sehr bedienungsfreundliches Design aus. Sie besteht aus zwei bzw. drei langlebigen Anschlußklemmen für den Anschluss der Dehnungsmeßstreifen in 2-Leiter- bzw. 3-Leiter-Technik, die eine sichere Kontaktierung der DMS-Leiter garantieren. Das Kabel zur Prüfmaschine wird über eine Amphenol-Buchse an die DMS-Anschlussbox angeschlossen. Für die Wheatstonesche Messbrücke kommen hochwertige und selektierte Ergänzungswiderstände zum Einsatz. Die DMS-Anschlussbox wird über Magnetfüße in die Nähe des Probekörpers am Rahmen der Universalprüfmaschine befestigt.

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JEC World vom 03. bis 05. März 2020 in Paris

In diesem Jahr stellen wir erneut auf der international wichtigsten Leitmesse für faserverstärkte Kunststoffe und Composites aus. Die JEC World findet vom 03. bis 05. März in Paris statt. Sie finden uns auf dem Gemeinschaftsstand von Composites United in Halle 6 / Stand F85 + G85.

Eine kostenlose Eintrittskarte erhalten Sie hier. Der Einladungscode lautet ENV629613576. Gerne können Sie diesen Newsletter oder den Link an interessierte Kollegen weiterleiten.

In diesem Jahr möchten wir Sie auf der Messe gerne über aktuelle Entwicklungen unserer Prüfdienstleistungen informieren. Dabei steht insbesondere unsere Akkreditierung nach ISO 17025 und der Transit in die aktuelle Version im Vordergrund. Darüber hinaus steht unsere seit über zwanzig Jahren erfolgreich eingesetzte Online-Prozesskontrolle GZ US-Plus im Fokus der Messe, die als einzige Prozesskontrolle am Markt berührungslos messen kann.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



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Partnerschaft zwischen Code Product Solutions und Grasse Zur Composite Testing

Code Product Solutions ist ein internationaler und unabhängig agierender Anbieter von Engineering- und Beratungsdienstleistungen. Das Unternehmen bietet Lösungen für Produkte aus Kunststoffen, Verbundwerkstoffen und Metallen. Code Product Solutions setzt auf präzise Berechnungssimulationen zur Bewältigung von Herausforderungen, lange bevor die ersten Prototypen verfügbar sind. Zuverlässige Materialmessungen sind für diesen Ansatz unerlässlich.

Die Komplexität des mechanischen Verhaltens von Verbundwerkstoffen führt dazu, daß die Charakterisierung schwierig ist. Daher arbeitet Code Product Solutions eng mit Grasse Zur Composite Testing zusammen, um genaue Messdaten für nichtlineare anisotrope Materialmodelle mit einem komplexen Versagensverhalten zu erhalten.

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Composites Europe vom 10. bis 12. September 2019 in Stuttgart

In diesem Jahr sind wir zum ersten Mal seit sieben Jahren nicht mit einem eigenen Stand auf der Composites Europe vertreten. Dennoch haben Sie die Möglichkeit, persönlich vor Ort mit dem Team von Grasse Zur Composite Testing über Materialprüfungen an faserverstärkten Kunststoffen, Prüfdienstleistungen in unserem nach ISO 17025 akkreditierten Prüflabor oder Referenz-Prüfvorrichtungen wie dem Schubrahmen zu sprechen.

Wählen Sie einfach einen geeigneten Termin aus. Anschließend erhalten Sie eine Bestätigungsemail.

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch!



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Materialprüfungen vor der Sommerpause 2019

Gerne führen wir für Sie Materialprüfungen an faserverstärkten Kunststoffen in unserem nach ISO 17025 akkreditierten Prüflabor auch während der Sommerpause durch. So können Sie beruhigt in den Urlaub gehen, und anschließend liegen die Prüfergebnisse auf Ihrem Tisch. Erfahrungsgemäß nimmt der Auftragseingang nach den Sommerferien stark zu, was zu Verzögerungen bei der Auftragsbearbeitung führen kann. Dazu möchten wir Ihnen einige Hinweise in eigener Sache geben.

  • Das Team von Grasse Zur macht keine Betriebsferien und ist auch während des Sommers immer für Sie zu erreichen.
  • Eingehende Aufträge werden in der Reihenfolge des Auftragseingangs bearbeitet. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, auch dann einen Prüfauftrag zu vergeben, wenn das zu prüfende Material noch nicht vorliegt. Dadurch können wir die Prüfungen besser eintakten und rechtzeitig die erforderlichen Hilfsmittel wie z.B. Dehnungsmeßstreifen beschaffen.
  • Bei allen Fragen rund um das Thema Composite Testing stehen wir jederzeit zu Ihrer Verfügung.

Sprechen Sie uns einfach und unverbindlich an, wir beraten Sie gerne!

Schulungen und Fachseminare


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