Composite Testing Technology

Unternehmen, Aufgabe und Anspruch

Grasse Zur Composite Testing ist auf die Prüfung von faserverstärkten Kunststoffen spezialisiert und betreibt an seinem Standort in Berlin ein nach ISO 17025 akkreditiertes Materialprüflabor. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Referenz-Prüfvorrichtungen für die Materialprüfung, vertreibt die Online-Prozesskontrolle GZ US-Plus® und bietet an seinem Standort Fachseminare rund um das Thema Composite Testing an.

Bei Grasse Zur Composite Testing steht die Qualität der Materialprüfung von faserverstärkten Kunststoffen an erster Stelle. Das gesamte Team arbeitet gemeinsam daran, die Prozesse kontinuierlich zu verbessern, um eine gleichbleibend hohe Qualität der Materialprüfung zu erreichen. Dazu gehört insbesondere die Erzielung bester Prüfergebnisse mit möglichst geringen Standardabweichungen, die Prüfungen nach hausinternen Arbeitsanweisungen, die deutlich über den in den jeweiligen Prüfnormen aufgeführten Mindestangaben hinausführen, die schnelle und proaktive Kommunikation mit den Auftraggebern und die Einhaltung der Liefertreue bei gleichzeitig höchster Flexibilität und fairen Preisen.

Composite Prüfdienstleistungen

Prüflabor akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Grasse Zur Composite Testing führt Materialprüfungen einem weiten Bereich nach allen gängigen Prüfverfahren für faserverstärkte Kunststoffe durch. Die Prüfdienstleistungen umfassen das gesamte Spektrum der Materialprüfung von der Probekörperfertigung bis zur Erstellung von aussagekräftigen Prüfberichten. Weitere Prüfungen wie Thermoanalytik (DSC und DMA), Faservolumengehaltsbestimmung, Dichteprüfung etc. werden bei Bedarf durchgeführt. Die Konditionierung der Prüfkörper und Prüfungen bei verschiedenen Temperaturen runden das Portfolio ab.

  • Zugprüfungen
    z.B. DIN EN ISO 527-4/5

    z.B. DIN EN ISO 527-4/5 Zugprüfungen

    http://grassezur.de/services#fkv-zugpruefungen

    Im Zugversuch für faserverstärkte Kunststoffe werden die mechanischen Werkstoffkennwerte unter statischer Zugbelastung ermittelt. Der Zugversuch gehört zu den wichtigsten mechanischen Prüfverfahren und wird für Composites aus Kohlenstoff-, Glas- und Aramidfasern verwendet.

    Um qualitativ hochwertige Versuchsergebnisse zu erhalten, ist eine präzise Probekörperfertigung von großer Bedeutung. Aufdoppler mit einer Faserorientierung von +/-45° verhindern ein unerwünschtes Versagen der Probekörper im Einspannbereich (sog. Klemmbruch). Dabei ist eine sehr sorgfältige Fertigung der Probekörperränder sicherzustellen. Die Verwendung von diamantbesetzten Sägeblättern und CNC-Maschinen stellt den Stand der Technik dar.

    Die Versuche werden an Probekörpern mit einer Faserorientierung von 0° (faserlängs) oder 90° (faserquer) durchgeführt. Dabei werden Steifigkeiten, Festigkeiten, Bruchdehnungen und Querkontraktionszahlen ermittelt, welche zur Werkstoffcharakterisierung benötigt werden.

  • Druckprüfungen
    z.B. DIN EN ISO 14126

    z.B. DIN EN ISO 14126 Druckprüfungen

    http://grassezur.de/services#fkv-druckpruefungen

    Für die Druckprüfung von faserverstärkten Kunststoffen sind mehrere Methoden verfügbar, welche in der relevanten DIN EN ISO 14126 beschrieben werden. Eine Einordnung der Verfahren erfolgt über die Art der Krafteinleitung. In den Varianten nach Celanese und ITTRI wird die Druckkraft über eine seitliche Einspannung („shear loading“) in den Probekörper geleitet, in der Variante nach ASTM D695 erfolgt die Druckkraft über die Stirnseite des Probekörpers („end loading“).

    Studien zeigen, daß bei korrekter Anwendung die Ergebnisse der verschiedenen Verfahren vergleichbar sind. Wie bei anderen Prüfverfahren für faserverstärkte Kunststoffe ist auch bei der Druckprüfung die Fertigungsqualität der Probekörper von großer Bedeutung. Bei der Krafteinleitung über die Stirnseiten sind insbesondere die Probekörperenden mit hoher Präzision zu fertigen, bei der seitlichen Krafteinleitung ist eine Einhaltung der Probekörperdicken entscheidend.

  • Schubprüfungen
    z.B. DIN EN ISO 14129

    z.B. DIN EN ISO 14129 Schubprüfungen

    http://grassezur.de/services#fkv-schubpruefungen

    Zur Ermittlung der Schubfestigkeit und Schubsteifigkeit sind verschiedene Verfahren etabliert. Diese unterscheiden sich in der Art der Krafteinleitung (als Druckkraft über die Probekörperkante oder als Schubkraft über Klemmflächen) bzw. in der Geometrie der Probekörper (ungekerbt, gekerbt, miniaturisiert). Außerdem lassen sich der etablierte Zugversuch durch Faserorientierung in +/-45°-Richtung zum Schubversuch umfunktionieren sowie aus der Biegeprüfung Aussagen über die Schubfestigkeit ermitteln. Allen Verfahren ist gemein, daß die maximale Schubdehnung auf 5 % begrenzt ist und somit nur geringe Schubfestigkeiten ermitteln lassen.

  • Biegeprüfungen
    z.B. DIN EN ISO 14125

    z.B. DIN EN ISO 14125 Biegeprüfungen

    http://grassezur.de/services#fkv-biegepruefungen

    Für die Biegeprüfung an faserverstärkten Kunststoffen und Sandwichstrukturen (Kernverbunden) werden meist die Verfahren nach DIN EN ISO 14125, DIN EN ISO 178 und DIN 53293 verwendet. Es kann eine 3-Punkt oder 4-Punkt-Belastung im Biegeversuch zum Einsatz kommen.

    Mittels der verschiedenen Prüfverfahren werden die Biegefestigkeit und der Biegemodul unter einer Biegebeanspruchung der Probe bei definierten Prüfbedingungen ermittelt. Das Prinzip der Biegeprüfung besteht in einer zweiteiligen Biegevorrichtung, in der der Probekörper als Biegebalken zwischen zwei äußeren Auflagern eingespannt und über ein inneres Auflager (3-Punkt-Verfahren) bzw. zwei innere Auflager (4-Punkt-Verfahren) belastet wird. Die Prüfung erfolgt bei konstanter Geschwindigkeit bis zu einer vorgegebenen Verformung oder bis zum Versagen des Probekörpers. Als Ergebnis werden die Biegespannung und der Biegemodul ermittelt.

    Bei der 4-Punkt-Biegebelastung von Composites und Sandwichstrukturen stellt sich zwischen den inneren Auflagern ein über die Probekörperlänge konstanter Dehnungs- und Biegeverlauf ein, was vorteilhaft gegenüber dem 3-Punkt-Biegeversuch ist. Dabei ist zu beachten, daß beim 4-Punkt- Biegeversuch zwischen den äußeren und den inneren Auflagern eine zusätzliche Schubbeanspruchung auftritt. Die Auflagerabstände sind derart zu wählen, daß die Schubfestigkeit des Werkstoffs unterschritten wird. Der Prüfbereich zwischen den inneren Auflagern ist frei von Schubspannungen.

  • ILSS-Prüfungen
    z.B. DIN EN ISO 14130

    z.B. DIN EN ISO 14130 ILSS-Prüfungen

    http://grassezur.de/services#fkv-ilss-pruefungen

    Das Kurzbiegeprüfverfahren zur Bestimmung der scheinbaren interlaminaren Scherfestigkeit (ILSS) nach den Normen DIN EN 2563, DIN EN 2377, DIN EN ISO 14130 und ASTM D2344 ist eine Modifizierung der 3-Punkt-Biegeprüfung. Der Auflageabstand ist gering im Verhältnis zur Probekörperdicke, wodurch der Probekörper auf Scherung belastet wird. Der Probekörper ist ein kurzer Balken aus einer thermo- oder duroplastischen Matrix mit einer Faserverstärkung in 0°- bzw. 0°/90°-Richtung. Mit scheinbarer interlaminarer Scherfestigkeit bezeichnet die Norm „die in der halben Dicke des Probekörpers vorliegende maximale Scherspannung im Augenblick des ersten Versagens“. 

Composite Prüfvorrichtungen

Referenz-Prüfvorrichtungen für die Prüfung von Composites

Grasse Zur Composite Testing bietet eine Vielzahl von Prüfvorrichtungen für die mechanische Kennwertermittlung von faserverstärkten Kunststoffen an. Die Prüfvorrichtungen werden in Universalprüfmaschinen entsprechend der jeweiligen Prüfnorm zur Durchführung von quasi-statischen und zyklischen Prüfungen eingesetzt. Durch den Betrieb des akkreditierten Materialprüflabors besitzt Grasse Zur Composite Testing das Wissen, worauf es bei Prüfvorrichtungen ankommt, um beste Prüfergebnisse bei optimierter Ergonomie zu erzielen.

  • Schubrahmen-Schubprüfsystem
    GZ S-100 / GZ S-100 HT

    GZ S-100 / GZ S-100 HT Schubrahmen-Schubprüfsystem

    http://grassezur.de/produkte#s-100

    Das Schubprüfsystem GZ S-100 bzw. GZ S-100 HT ist eine innovative Prüfvorrichtung für die Bestimmung der Schubfestigkeit und Schubsteifigkeit von Faserverbundwerkstoffen auf Basis eines Schubrahmens (picture frame). Das Schubprüfsystem bietet die Möglichkeit einer sehr präzisen Ermittlung der Schubkennwerte von Werkstoffen mittels Schubversuchen und stellt eine signifikant verbesserte Prüfmethode im Vergleich zu ASTM D4255, ASTM D7078 und DIN EN ISO 14129 dar.

  • Celanese-Druckvorrichtung
    GZ C-20

    GZ C-20 Celanese-Druckvorrichtung

    http://grassezur.de/produkte#c-20

    Die Celanese-Druckvorrichtung GZ C-20 ist für die quasi-statische Charakterisierung der Druckeigenschaften von Composites geeignet. Sie ist für die Prüfung von faserverstärkten Kunststoffen erforderlich, um ein Ausknicken des Probekörpers zu verhindern. Bei einer Länge des Probekörpers von 110 mm beträgt die freie Prüflänge nur 10 mm. In der Mitte des Probekörpers werden beidseitig Dehnungsmeßstreifen appliziert, um die Druckdehnung und das Ausknicken bestimmen zu können. Die Prüfvorrichtung besteht aus Klemmkeilen, welche nach dem selbstverstärkenden Prinzip die Axialkraft der Prüfmaschine in eine Querkraft zur Klemmung der Probekörper umlenkt.

  • Iosipescu-Schubvorrichtung
    GZ IS-20

    GZ IS-20 Iosipescu-Schubvorrichtung

    http://grassezur.de/produkte#is-20

    Für die Durchführung von Schubversuchen nach ASTM D5379 wird eine Iosipescu-Schubvorrichtung für die Verwendung in allen gängigen Universalprüfmaschinen verwendet. Diese Schubvorrichtung ist für die statische Charakterisierung der Schubeigenschaften von faserverstärkten Kunststoffen geeignet.

    Der Schubversuch nach ASTM D5379 wird mittels einer unsymmetrisch belasteten Vierpunktbiegeprobe durchgeführt. Die Probe wird dabei in der Iosipescu-Vorrichtung eingespannt und über zwei relativ zueinander beweglichen Profile belastet. Die Lasten werden über vier Bereiche in die Probe eingeleitet. Eine Kerbung der Probe legt den Ort des Versagens fest. Die Werkstoffbelastung im Probekörper stellt eine Querkraft-Schubspannung dar.

    Als einer der Vorteile des Iosipescu-Verfahrens kann seine einfache und flexible Durchführung gelten. Mit dieser Methode können ein- und mehrachsig orientierte Laminate mit beliebiger Faserorientierung unter geringem Aufwand geprüft werden.

  • 3-/4-Punkt-Wechselbiegevorrichtung
    GZ B-50

    GZ B-50 3-/4-Punkt-Wechselbiegevorrichtung

    http://grassezur.de/produkte#b-50

    Die Wechselbiegevorrichtung ist für die statische und zyklische Charakterisierung der Biegeeigenschaften von faserverstärkten Kunststoffen geeignet. Die Prüfvorrichtung wird für die Prüfung an kurz-, lang- und endlosfaserverstärkten Kunststoffen mit thermoplastischen oder duroplastischen Grundmassen eingesetzt und kommt für unidirektionale Lagen und/oder Gewebe sowie Mehrschicht-Verbunde (Sandwich-Laminate) zum Einsatz.

    Die Wechselbiegevorrichtung ist für 3-Punkt und 4-Punkt-Biegeprüfungen geeignet und kann sowohl für quasi-statische als auch für zyklische Untersuchungen verwendet werden.

  • ILSS 3-Punkt-Biegevorrichtung
    GZ IL-10

    GZ IL-10 ILSS 3-Punkt-Biegevorrichtung

    http://grassezur.de/produkte#il-10

    Das Kurzbiegeprüfverfahren zur Bestimmung der scheinbaren interlaminaren Scherfestigkeit (ILSS) stellt eine Modifizierung der 3-Punkt-Biegeprüfung dar. Der Auflageabstand ist im Verhältnis zur Probekörperdicke gering, wodurch der Probekörper auf Scherung belastet wird. Der Probekörper ist ein kurzer Balken aus einer thermo- oder duroplastischen Matrix mit einer Faserverstärkung in 0°- bzw. 0°/90°-Richtung. Mit scheinbarer interlaminarer Scherfestigkeit bezeichnet die Norm „die in der halben Dicke des Probekörpers vorliegende maximale Scherspannung im Augenblick des ersten Versagens“.

US-Plus® Prozesskontrolle

Prozesskontrolle zur Prozessüberwachung und Wareneingangskontrolle

Die innovative Online-Prozesskontrolle GZ US-Plus® ermöglicht die berührungslose Prozessüberwachung zur Aushärtungskontrolle an vernetzenden Kunststoffen wie beispielsweise Verbundwerkstoffe (glasfaser- und kohlefaserverstärkte Kunststoffe), rieselfähige Granulate, Gießharze, BMC/SMC, Klebstoffe (Epoxidharze) etc. Die Funktionsweise der Online-Prozesskontrolle basiert auf Ultraschallmessungen. GZ US-Plus® gestattet Aussagen über Unterschiede in den Aushärteeigenschaften und im Fließverhalten im Vergleich zu Referenzwerten oder anderen Chargen sowie über Abweichungen in Produktionsparametern. Über die Analyse der Messdaten lassen sich die optimalen Prozessparameter ermitteln. So können Aushärtezeiten minimiert, Ausschuss vermieden und die Qualität des Produktionsprozesses dokumentiert werden.

Composite Fachseminare

Fachseminare und Schulungen rund um das Thema Materialprüfung

Rund um das Thema Materialprüfung von faserverstärkten Kunststoffen bietet Grasse Zur Composite Testing eine Reihe von Fachseminaren und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Die Fachseminare finden in direkter Nähe zum akkreditierten Materialprüflabor in Berlin statt und bestehen im allgemeinen aus einem Theorie- und einem Praxisteil, der auch die Werkstoffprüfung an Universalprüfmaschinen beinhaltet. Die Fachseminare werden von namhaften Dozenten aus Forschung und Industrie gehalten und dienen sowohl zur Weiterbildung als auch zur Auffrischung des Wissens.

  • Dr. rer. nat. Wolfgang Stark
    Richtige Aushärtung von Harz-Härter-Systemen I

    Richtige Aushärtung von Harz-Härter-Systemen I Dr. rer. nat. Wolfgang Stark

    http://grassezur.de/wp-content/uploads/2019/02/Fachseminar-Normen%C3%BCbersicht.pdf

    Das Fachseminar zur richtigen Aushärtung von Harz-Härter-Systemen bietet sowohl eine Auffrischung als auch eine Erweiterung des Fachwissens rund um reaktive Kunststoffe. Es richtet sich gleichermaßen an den Einsteiger und an den erfahrenen Werkstoffingenieur und konzentriert sich auf die am weitesten verbreiteten Epoxid-, ungesättigten Polyester- und Vinylesterharze, die als Basiswerkstoffe für Hochtechnologieanwendungen in vielen Industriebereichen eingesetzt werden.

    Das Hauptaugenmerk von Teil I des Fachseminars liegt neben einer Einführung in die chemischen Grundlagen bei der Beschreibung häufig auftretender Fehler bei der Aushärtung und der grundlegenden Charakterisierung mit Hilfe der Thermoanalyse, insbesondere mit DSC. Der Zusammenhang von Glastemperatur und Aushärtegrad wird dabei herausgearbeitet. Auf den häufigsten Fehler, die Gefahr des Einfrierens der Reaktion, wird anhand von Schadensfällen ausführlich eingegangen. Flankiert wird die DSC durch die Einbeziehung weiterer Methoden der Thermoanalyse wie TGA und DMA. Am DSC-Gerät werden praktische Messungen zur Charakterisierung ungehärteter Harze und die Ermittlung des Aushärtegrads an Bauteilen demonstriert. Eigene Messkurven oder Netzsch-Messdateien werden gerne gemeinsam diskutiert.

  • Dr. rer. nat. Wolfgang Stark
    Richtige Aushärtung von Harz-Härter-Systemen II

    Richtige Aushärtung von Harz-Härter-Systemen II Dr. rer. nat. Wolfgang Stark

    http://grassezur.de/wp-content/uploads/2019/02/Fachseminar-Richtige-Aush%C3%A4rtung-von-Harz-H%C3%A4rter-Systemen-Teil-II.pdf

    Das Fachseminar zur richtigen Aushärtung von Harz-Härter-Systemen bietet sowohl eine Auffrischung als auch eine Erweiterung des Fachwissens rund um reaktive Kunststoffe. Es richtet sich gleichermaßen an den Einsteiger und an den erfahrenen Werkstoffingenieur und konzentriert sich auf die am weitesten verbreiteten Epoxid-, ungesättigten Polyester- und Vinylesterharze, die als Basiswerkstoffe für Hochtechnologieanwendungen in vielen Industriebereichen eingesetzt werden.

    Der thematische Schwerpunkt von Teil II des Fachseminars liegt auf den mechanischen Charakterisierungsmethoden dynamisch-mechanische Analyse DMA, dynamische und oszillierende Rheologie sowie der Online-Prozeßkontrolle. Daneben werden die Möglichkeiten der reaktionskinetischen Beschreibung für die Prozeßoptimierung vorgestellt. Die Ultraschall-Prozeßkontrolle wird unter Verwendung des Gerätesystems GZ US-Plus im praktischen Einsatz demonstriert. Vorhandene Muster und Materialien können für eine praktische Erprobung der Ultraschall-Prozeßkontrolle mitgebracht werden. Eigene DMA-Messkurven oder Netzsch-Messdateien werden gerne gemeinsam diskutiert.

  • Dr.-Ing. Alexander Krimmer
    Betriebsfestigkeit Composites

    Betriebsfestigkeit Composites Dr.-Ing. Alexander Krimmer

    http://grassezur.de/wp-content/uploads/2019/02/Fachseminar-Betriebsfestigkeit.pdf

    Das Fachseminar zur Betriebsfestigkeit von Faser-Kunststoff-Verbunden (FKV) dient sowohl der Auffrischung als auch der Vertiefung des Fachwissens im Bereich der Ermüdung von isotropen Werkstoffen und endlos faserverstärkten Kunststoffen. Es richtet sich gleichermaßen an Ingenieure, die ihr Grundlagenwissen in diesem Bereich festigen wollen, und an jene, die in der täglichen Anwendung mit dem Bereich Ermüdung befasst sind und darin ihr Verständnis vertiefen beziehungsweise auf FKV erweitern wollen. Kenntnisse in der Bewertung von FKV unter quasi-statischer Belastung sind dabei hilfreich.

    Zunächst werden Ermüdungslasten sowie deren Ermittlung und Klassierung besprochen. Es wird außerdem auf Grundlagen der zyklischen Prüfung von Werkstoffen im Allgemeinen sowie von FKV im Besonderen eingegangen. Dies betrifft beispielsweise die Wahl von Parametern wie Prüfhorizonte, Prüfgeschwindigkeiten bzw. -frequenzen, Probekörpertemperatur. An exemplarischen Versuchsdaten werden Auswertungen ausgeführt und Wege der statistischen Bewertung vermittelt. Dabei bildet die statistische Absicherung der zu ermittelnden Kennwerte einen Themenbereich. Anhand des Werkstoffverhaltens während der Prüfung und am Beispiel des Verhaltens von Rotorblattstrukturen unter Ermüdungsbelastung wird auf Wege zur Ermüdungsbewertung von FKV eingegangen. Dabei wird sowohl das Verhalten bis zur Schadensinitiation als auch darüber hinaus das Degradationsverhalten nach Schadensinitiation betrachtet. Weiterhin werden Wege zur betriebszeitfesten Auslegung vermittelt. Die Verwendung von Haigh-Schaubildern, Goodman-Diagrammen und Constant-Lifecycle-Diagrammen wird erklärt.

  • Dipl.-Ing. (FH) Axel Reinsch
    Simulation von Faserverbundstrukturen

    Simulation von Faserverbundstrukturen Dipl.-Ing. (FH) Axel Reinsch

    http://grassezur.de/wp-content/uploads/2019/02/2019-02-01__Fachseminar%C3%BCbersicht-Auslegung-von-Faser-Verbund-Strukturen_FG.pdf

    Das Fachseminar zur Auslegung und Simulation von Faserverbundstrukturen bietet sowohl eine Auffrischung als auch eine Erweiterung des Fachwissens rund um Composites. Es richtet sich gleichermaßen an den Einsteiger und an den erfahrenen Konstruktions- und Berechnungsingenieur. Das Seminar vermittelt dem Teilnehmer das grundlegende Know-how zur Bewältigung der Konstruktion von Composite Bauteilen und gibt einen Einblick in die Simulation.

    Das Ziel des Fachseminars ist, dem Teilnehmer das anisotrope Werkstoffverhalten von Composites nahe zu bringen. Dabei werden zunächst die zur Berechnung notwendigen Materialparameter und das hookesche Materialgesetz für Unidirektionale Einzelschichten (UD-Schicht) erklärt. Als elementare Berechnungsgrundlage von Steifigkeiten und Spannungen in einem Mehrschichtverbund (MSV) wird die klassische Laminattheorie (Classical Laminate Theory; CLT) vorgestellt. Zur Beurteilung des Versagens werden die Versagensmechanismen betrachtet und die gängigen Versagenskriterien zur Festigkeitsbeurteilung vorgestellt. Am Beispiel aus der Praxis wird der Auslegungsprozess einer FKV-Struktur mit dem erworbenen Wissen gezeigt. Zum Abschluss erfolgt ein Exkurs in die Simulation von FKV-Strukturen.

  • Dipl.-Ing. C. Judersleben
    Normenübersicht - Composites richtig prüfen!

    Normenübersicht - Composites richtig prüfen! Dipl.-Ing. C. Judersleben

    http://grassezur.de/wp-content/uploads/2019/02/Fachseminar-Normen%C3%BCbersicht.pdf

    Das Fachseminar Normenübersicht in Theorie und Praxis – Composites richtig prüfen! behandelt die für die Werkstoffprüfung von faserverstärkten Kunststoffen gängigen und weit verbreiteten Normen. Es bietet sowohl eine Auffrischung als auch eine Erweiterung des Fachwissens rund um Composites und richtet sich gleichermaßen an den Einsteiger und an den erfahrenen Werkstoffingenieur. Die vorgestellten DIN-, DIN EN-, DIN EN ISO- und ASTM-Normen werden im Detail erläutert und miteinander verglichen, so daß der Ingenieur in die Lage versetzt wird, selbständig im Prüfalltag Entscheidungen über die Auswahl und die Anwendung der jeweiligen Norm zu treffen.

    Das Hauptaugenmerk des Fachseminars liegt auf der mechanischen Kennwertermittlung. Insbesondere wird auf die Normen zu Zug-, Druck, Biege- und Schubversuchen eingegangen. Die Behandlung dieser Themen wird durch einen praktischen Teil ergänzt, bei dem entsprechend den Normen Werkstoffprüfungen an Universalprüfmaschinen durchgeführt werden. Dadurch werden die Anwendung ausgewählter Prüfnormen und deren maßgeblicher Einfluß auf die ermittelten Werkstoffkennwerte im Detail erläutert. Darüber hinaus werden weitere Normen zur Prüfung von faserverstärkten Kunststoffen vorgestellt, die in der gängigen Praxis Anwendung finden und den Ingenieur in die Lage versetzen, die erforderlichen Materialkennwerte korrekt zu ermitteln. Eigene Messkurven, Prüfberichte oder Materialprüfprogramme werden gerne gemeinsam diskutiert.

Ausgewählte Referenzen

Zertifizierter Zulieferer für viele namhafte Unternehmen